Genießen Sie unbeschwert Ihr Leben! Den Rest erledigen wir...

Seniorenhilfe und Betreuung für Ostholstein

Folgende Leistungen wollen Sie erledigt wissen:

  • Haushaltsführung:
    Reinigung der Wohnung, Waschen, Bügeln usw. übernehmen wir.
  • Begleitung
    Sie meistern Spaziergänge oder Besuche noch gut, doch fühlt es sich sicherer an, wenn Sie begleitet werden. So sind Arztbesuche oder sonstige Termine viel angenehmer für Sie zu erledigen.
  • Botendienste:
    Einkäufe, Abholung von Rezepten und Medikamenten und anderen Botendiensten.
  • Hilfe im Alltag:
    Die Schreiben werden komplizierter, die Behörden verstehen Sie nicht und Anträge müssen gestellt werden. Das übernehmen wir für Sie und unterstützen Sie dabei. Für die besten Ergebnisse.
  • Beratung der zukünftigen Veränderungen:
    Ihre Wohnung und Haus sollen und müssen barrierefrei werden, die Versicherungsleistungen der Pflegeversicherung beantragt werden. Doch wie?Auch das geben Sie ab jetzt einfach ab.
  • Vermittlung von weiteren Hilfsangeboten:
    Sie benötigen medizinische Hilfe, Fußpflege oder einen Friseur? Gemeinsam finden wir die passenden Hilfsangebote.
  • Ein offenes Ohr:
    Mal gemütlich Zusammensitzen und gemeinsam Zeit verbringen und miteinander schnacken, wollen Sie sicher auch mal.

Hier finden Sie alle nötigen Informationen zur Beantragung und den Ablauf:

Unterstützung im Pflegealltag

Wer Angehörige pflegt, kommt körperlich und psychisch oft an seine Grenzen. Dank Entlastungsbetrag können geschulte Ehrenamtliche oder professionelle Pflegekräfte für einige Stunden pro Woche verschiedene Aufgaben übernehmen. So können die Angehörigen neue Kraft tanken.

 

Teil 2: So nutzen Sie den Entlastungsbetrag.

 

Anders als Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 2 und höher, erhalten Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 keine anderen Geld- oder Sachleistungen aus der Pflegeversicherung. Pflegebedürftige mit dieser Einstufung benötigen in der Regel nur wenig Unterstützung, beispielsweise bei der Arbeit im Haushalt oder der Selbstversorgung. Der Entlastungsbetrag spielt für sie eine besondere Rolle.

Wer kann den Entlastungsbetrag nutzen?

Alle Pflegebedürftige der Pflegeg rode 1 bis 5 haben einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag. Voraussetzung: Pflegebedürftige erhalten ambulante Sach- oder Geldleistungen und leben im „häuslichen Umfeld“, also in der eigenen Wohnung, der Wohnung der Pflegeperson oder im „betreuten Wohnen“.

Pflegebedürftige, die in einem Pflegeheim leben, haben keinen Anspruch auf den Entlastungsbetrag.   

Wie hoch ist der Entlastungsbetrag, und wofür kann ich ihn einsetzen?

Sie erhalten maximal 125 Euro monatlich, unabhängig vom Pflegegrad. Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung, sondern muss zweckgebunden eingesetzt werden. Pflegende Angehörige können ihn nutzen für

  • Tages- und Nachtpflege, auch für die Kosten für Unterkunft, Mahlzeiten und Investitionskosten
  • Kurzzeitpflege
  • Angebote zur Unterstützung im Alltag bei Anbietern, die nach Landesrecht zugelassen sind, zum Beispiel haushaltsnahe Dienstleistungen, Gruppenangebote, Alltags- und    Pflegebegleiter.

Personen mit Pflegegrad 1 können sämtliche notwendigen Leistungen eines Pflegedienstes mitfinanzieren. In den Pflegegraden 2 bis 5 sind körperbezogene Pflegemaßnahmen ausgenommen, also beispielsweise das Waschen und Anziehen. Diese Leistungen müssen aus Pflegesachleistungen finanziert werden. Der Entlastungsbetrag steht lediglich für zusätzliche Unterstützung zur Verfügung, wie etwa Hilfe im Haushalt. Bei der Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege sowie der Tages- oder Nachtpflege fallen Eigenanteile an, beispielsweise für die Unterkunft oder die Pflege selbst. Der Entlastungsbetrag kann dazu dienen, diese Kosten zu decken.

Das Geld kann auch für Angebote eingesetzt werden, um pflegende Angehörige im Pflegealltag zu unterstützen – beispielsweise eine Putzhilfe oder einen Fahrdienst. Die (stundenweise) Betreuung in einer Tagesgruppe oder die Einzelbetreuung kann ebenfalls abgerechnet werden. Auch die Bezahlung von Pflege- oder Alltagsbegleitern zählen dazu. Sie helfen bei der Organisation des Alltags, übernehmen aber keine pflegerischen Aufgaben. Sie begleiten beispielsweise den Pflegebedürftigen beim Spazierengehen, lesen vor oder übernehmen Botengänge. Voraussetzung: Alle Angebote müssen „qualitätsgesichert und nach Landesrecht anerkannt“ sein. Eine Liste mit zugelassenen Leistungsanbietern erhalten Sie bei Ihrer Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt.

 

Muss ich den Entlastungsbetrag beantragen?

Für den Entlastungsbetrag muss kein gesonderter Antrag gestellt werden. Sobald Pflegebedürftigkeit vorliegt und die Pflege ambulant (also zu Hause) erfolgt, haben Sie einen Anspruch darauf.

Die Pflegekasse erstattet Ihnen gegen Vorlage der Rechnungen tatsächlich entstandene Kosten bis zu einer Höhe von 125 Euro pro Monat. Sie treten in Vorleistung und rechnen anschließend mit Ihrer Pflegekasse ab. Das bedeutet, dass Sie alle Belege sammeln und bei Ihrer Pflegeküsse einreichen müssen. Am besten klären Sie im Voraus mit Ihrer Pflegekasse, welche Leistungsanbieter zugelassen sind und welche Kosten Ihnen tatsächlich erstattet werden.

Ein zertifizierter Anbieter kann auch direkt mit der Pflegeversicherung abrechnen. Hierzu müssen Sie gegenüber dem Anbieter eine Abtretungserklärung abgeben. Es lohnt sich, im Vorfeld die Angebote unterschiedlicher Leistungsanbieter miteinander zu vergleichen. Denn die gleiche Leistung muss nicht immer gleich teuer sein. Lassen Sie sich vom Anbieter immer eine Kopie der Rechnung geben. So können Sie sehen, was und wie viel der Pflegekasse in Rechnung gestellt wird.

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Wichtige Infos!

  • Der Betrag von 125 Euro steht allen Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 zu.
  • Es gilt das Prinzip der Kostenerstattung: Belege sammeln und bei der Pflegekasse einreichen!
  • Der Betrag wird nicht im Voraus gezahlt!
  • Das Geld ist zweckgebunden und kann nur für bestimmte Leistungen ausgegeben werden!
  • Es dürfen nur Leistungsanbieter gewählt werden, die anerkannt und zertifiziert sind! Eine Übersicht hat Ihre Pflegekasse.

Wir haben die Anerkennung des Landes Schleswig-Holstein seit September 2018. Diese können Sie gerne bei Bedarf einsehen.
Wir rechnen transparent ab und verhelfen Ihnen zum sorgenfreien leichten Alltag.

Tipp:

Wenn Sie den monatlichen Leistungsbetrag nicht vollständig verbrauchen, können Sie den Restbetrag in den Folgemonaten innerhalb eines Kalenderjahres nutzen. Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Sie waren im Krankenhaus und haben deshalb im November nur 25 Euro für Entlastungsleistungen ausgegeben. Für den Monat Dezember stehen Ihnen die üblichen 125 Euro zu plus die restlichen 100 Euro aus dem Monat November, also 225 Euro. Bleibt am Ende des Jahres noch Geld übrig, können Sie dieses ins neue Kalenderhalbjahr übertragen. Am 30. Juni des nächsten Jahres verfällt der Restbetrag allerdings. Eine Ausnahme gilt bis zum Jahresende noch für Beiträge aus den Jahren 2015 und 2016. Informieren Sie sich bei Ihrer Pflegekasse, wie viel Geld Ihnen noch zusteht. Wichtig: Wenn Sie die Entlastungsbeträge nutzen wollen, muss die Leistung dafür noch 2018 erbracht werden.

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